Das Autohaus Lackermann

Der Werdegang von Hermann Lackermann, dem Senior und Gründer der Firma, ist ähnlich dem von Adam Opel. Hermann Lackermann wurde am 8. September 1909 in Brünen geboren. Nach seiner Schulausbildung, im Alter von 14 Jahren, machte er eine Ausbildung zum Schmied bis zum Jahre 1925. Danach arbeitete er für ein Jahr bei der Firma „Heiser“, wo er 40 DM in der Woche verdiente.

1926 Er ging nach Köln, um dort für eine amerikanische Firma namens “Mussarie” zu arbeiten. Er arbeitete dort als Modellbauer und war verantwortlich für die Zeitüberwachung. Danach arbeitete er für 1 Jahr als Krankenpfleger in Münster, bevor er Ende 1928 nach Brünen zurückkehrte.

1929 Zurück zu Hause arbeitete er als Mechaniker für einen Autohändler in der nächstgelegenen Stadt Wesel. Aber bereits ein Jahr später war er arbeitslos. Aus seiner Verzweiflung heraus begann er Fahrräder, Nähmaschinen und Motorräder im Keller seiner Eltern zu reparieren.

1931 Übernahm er einen Teil des Gebäudes von der Firma “Muche”, wo er seine Ausbildung zum Schmied absolvierte, und machte sich selbständig. In seinem neuen Geschäft begann er Nähmaschinen, Fahrräder und Motorräder zu verkaufen. Eine Reparaturwerkstatt gehörte ebenfalls zu seinem Geschäft.

1935 Einige Jahre später erwarb Hermann Lackermann ein Grundstück von seiner Mutter. Auf diesem Grundstück baute er, bis zum Jahr 1935, ein Wohnhaus mit angeschlossener Werkstatt und eine Tankstelle. Im Jahr der Fertigstellung heiratete er außerdem Berta Schüring und gründete eine Familie, aus der 5 Kinder hervor gehen sollten: Manfred, Wolfgang, Hermann, Ingeborg und Gisela. Aber im Gegensatz zu Adam Opels Kindern, werden nur 3 von ihnen in das Familienunternehmen einsteigen. Manfred, Wolfgang und Hermann werden diejenigen sein, die mit ihrem Vater zusammen in der Firma arbeiten. Jedoch wird auch der Mann von seiner Tochter Gisela in derselben Firma beschäftigt sein.

1937 Hermann Lackermann besteht die Prüfung zum Kraftfahrzeugmechanikermeister. Von diesem Punkt an steigt er in das Automobilgeschäft ein. Er wurde Vermittler der Marke „DKW“ und bezog seine Neuwagen von dem Haupthändler Becher aus Wesel.

1944 Von 1938 bis 1944 betrieb er noch zusätzlich ein kleines Taxi-Unternehmen, bei dem er, wenn seine Angestellten überlastet waren, auch selber schon mal als Fahrer einsprang. In der Werkstatt wurden während des Krieges hauptsächlich Wehrmachtsfahrzeuge repariert. Im September 1944 wurde Hermann Lackermann in den Krieg eingezogen.

1945 Als er am 26. Mai 1945 wieder heimkehrte, fand er sein Haus und die Werkstatt bis auf die Grundmauern zerstört vor. So nutzte er gemeinsam mit einem Freund zunächst die Scheunen von benachbarten Bauern, um wieder Autos reparieren zu können.

1947 In den Jahren 1947 und 1948 wurden das Wohnhaus und die Werkstatt wieder aufgebaut und Hermann Lackermann startete erneut den „DKW“-Verkauf. Zusätzlich wurde er lizenzierter Händler der Marke „NSU“ und vertrieb von nun an auch Fahrräder, Motorräder und Motorroller.

1952 Hermann Lackermann erweiterte sein Geschäft und eröffnete einen kleinen Betrieb samt Tankstelle in Wesel an der Reeser Landstraße. Durch diesen zusätzlichen Betrieb wurde er zum Haupthändler von „DKW“ und „Heinkel“, die ebenfalls Motorroller herstellten.

1960 Acht Jahre später erwarb er von der Stadt Wesel ein Grundstück an der Brüner Landstraße. Dort konnte er einen größeren Betrieb mit öffentlicher Tankstelle bauen, und somit wechselte er den Standort von der Reeser Landstraße zur Brüner Landstraße.

1962 Opel fragte an, ob man Autos ihrer Marke vertreiben möchte, und von da an war Lackermann autorisierter Händler der Marke Opel. Um jedoch den Vertrag mit Opel zu bekommen, mussten die anderen Verträge gekündigt werden. Von nun an wuchs der Betrieb an der Brüner Landstraße – Verkaufsräume und Werkstatt wurden stets erweitert.

1964 Die Firma Lackermann übernahm den ehemaligen Opel-Händler „Weber“ in der Stadtmitte von Wesel und nutzte das Gelände für den Gebrauchtwagenverkauf.

1975 In diesem Jahr wurde die öffentliche Tankstelle vor der Firma entfernt und stattdessen wurden im hinteren Bereich des Firmengeländes Zapfsäulen aufgestellt. Die Nutzung der Zapfsäulen war nur den Kunden der Firma Lackermann vorbehalten. Auf dem Gelände der alten Tankstelle entstand nun der erste Ausstellungsraum für Autos.

1979 Opel Lackermann erwarb ein Grundstück im Industriegebiet von Brünen. Dort wurde ein neuer Betrieb mit Werkstatt, Ausstellungsraum und öffentlicher Tankstelle errichtet. Gleichzeitig wurde die erste Werkstatt, die Hermann Lackermann jemals eröffnet hatte geschlossen.

1980 In diesem Jahr übergab Hermann Lackermann, der Gründer der Firma „Autohaus Lackermann“ die Geschäfte an seine drei Söhne: Hermann (Geschäftsführer des Standortes Brünen), Manfred und Wolfgang (Geschäftsführer des Standortes Wesel). Die Filiale in Brünen wurde in diesem Jahr zum eigenständigen Unternehmen namens „Brüner Autohaus“.

1983 In diesem Jahr konnte Lackermann ein neues Grundstück von der Stadt Wesel erwerben, welches direkt neben dem Standort an der Brüner Landstraße lag. Der Kauf dieses Grundstückes war jedoch an eine Bedingung seitens der Stadt Wesel gebunden: Sie wollte dafür das Grundstück des Gebrauchtwagenhandels in der Stadtmitte, um dort Mehrfamilienhäuser bauen zu können. So verkaufte Lackermann das Grundstück in der Stadt und konnte noch in diesem Jahr auf dem neuen Grundstück einen großen Ausstellungsraum für ihren Gebrauchtwagenhandel bauen.

1985 Das Autohaus Lackermann wurde in diesem Jahr Straßendienstpartner des “ADAC”, dem größten Automobilclub Deutschlands. Um Straßendienstpartner zu werden, muss man den Pannen- und Abschleppdienst rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bereitstellen.

1990 Die Firma “Opel Lackermann” übernahm den ehemaligen Händler „Opel Beck“ samt angrenzender Fahrschule in Xanten. In diesem Jahr wurde Lackermann außerdem autorisierter Händler von „General Motors“ und verkaufte von nun an auch die gesamte GM-Fahrzeugpalette wie z.B. Cadillac, Buick oder Chevrolet.

1991 Die Firma Lackermann wurde Mitglied beim “VBA” (Verband der Bergungs- und Abschleppunternehmen). Der Vorteil dieser Mitgliedschaft liegt in einer höheren Auftragsquote. Die Polizei und sämtliche Schutzbriefversicherer prüfen vor Auftragsvergabe immer häufiger ob das jeweilige Abschleppunternehmen auch VBA-Mitglied ist, denn diese Mitgliedschaft steht in der Regel für eine hohe Qualifizierung und Qualität.

1992 Im Oktober wurde das frühere Fabrikgelände der Firma “Joens”, die Stahlpresswerkzeuge herstellte, übernommen. Das Fabrikgelände umfasste 15000 m², inklusive einer Fabrikhalle mit einer Größe von 800 m². Heute befindet sich auf diesem Gelände unter anderem die Nfz-Ausstellung und in einem Teil der Halle ist das Karosseriezentrum untergebracht. Eine Versicherungsagentur der “LVM” wurde ebenfalls in diesem Jahr von Lackermann übernommen. Diese wird von Nicole Seehafer, der Tochter von Wolfgang Lackermann, geführt. Seitdem kann dem Kunden zu jedem Auto und darüber hinaus eine passende Versicherung angeboten werden. Beide „Neuzugänge“ grenzen direkt an den Hauptbetrieb an der Brüner Landstraße.

1995 Seit Anfang des Jahres ist die Firma zertifiziertes VBA-Mitglied. Diese Auszeichnung vergibt der VBA nur an diejenigen Mitglieder, die die höchsten Standards erfüllen. Mittlerweile wird diese Art von VBA-Mitgliedern von den Auftraggebern bevorzugt.

1998 In diesem Jahr wurde das 30.000ste Neufahrzeug am Hauptstandort Wesel ausgeliefert. Im selben Jahr wurde auch das bereits erwähnte Karosseriezentrum in der 1992 übernommenen Fabrikhalle errichtet.

1999 Der Firmengründer, Hermann Lackermann Senior, feierte seinen 90. Geburtstag und es wurde ihm der „Diamantene Meisterbrief“ überreicht.

2001 Zu Beginn des Jahres wurde der autorisierte Opel- und Saab-Händler “Behnen” in Bocholt übernommen. Eine Lackiererei gehörte ebenfalls zu diesem Betrieb, so dass Lackermann von nun an seine Fahrzeuge selber lackieren konnte. Gleichzeitig wurde auch der Saab-Händlervertrag mit übernommen, um von nun an auch dieses Fabrikat vertreten zu können. Im selben Jahr wurde das Grundstück der Firma “Samen-Enk”, inklusive eines kleinen Geschäftsgebäudes übernommen. Dieses Grundstück lag genau zwischen dem Betrieb an der „Brüner Landstraße“ und dem bereits übernommenem Fabrikgelände.

2006 Mitte des Jahres stellte der Weseler Ford-Händler “Huying” den Geschäftsbetrieb ein. Ford machte sich direkt auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Wesel. Auch der Firma Lackermann wurde der Händlervertrag angeboten und bekam ihn dann letztendlich auch. Seitdem verkauft und repariert Lackermann auch Ford-Pkw und Ford-Nfz sowohl in Wesel als auch in Xanten. Um von Anfang an das benötigte Know-how rund um Ford bieten zu können, stellte das Autohaus Lackermann zudem 4 ehemalige Mitarbeiter von „Huying“ ein.

2014 Heute wird die Firma von den beiden Söhnen des Firmengründers Hermann Lackermann Senior, Manfred und Wolfgang, sowie deren Söhnen Jörg, Sven, André und Maik geführt. Zur Firma gehören ca. 150 Mitarbeiter inklusive Auszubildende, die sich auf die fünf Standorte Wesel, Brünen, Bocholt, Dinslaken und Xanten verteilen. Das Grundstück in Wesel umfasst derzeit ca. 30.000 m² und die Gebäude haben eine Größe von 9.000 m². Zurzeit verkauft die Autohausgruppe Lackermann Fahrzeuge der Marken Opel, Saab, Ford, Cadillac, Corvette, Chevrolet und Hyundai. Seit Beginn des Autohandels gab es auch stets einen Abschleppwagen. Am Anfang war es ein Hanomag später dann ein Opel-Blitz. Momentan besitzt Lackermann 4 Abschleppfahrzeuge, von denen einer einen ausfahrbaren Kran besitzt. Autos, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 5 Tonnen können abgeschleppt werden. Also wenn Sie mal einen Unfall oder nur eine kleine Panne haben, der Notdienst von Lackermann ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Sie im Einsatz.

Philosophie

Gemeinsam Ziele erreichen.

Wir sorgen für echten Kundennutzen
Egal ob Gebrauchtwagen oder Werkstatt-Service – wir bieten hochwertige Ware und sorgfältigen Service. Eine saubere Arbeitsweise hat oberste Priorität. Persönlich und zeitnah gehen wir auf individuelle Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen unserer Kunden ein: Bei Neufahrzeugen, Fuhrparkmanagement, Gebrauchtwagen sowie in der Werkstatt als auch im Verkauf.

Wir ermöglichen Veränderungen
Wir investieren in die Zukunft und betrachten Veränderungen als Chancen.

Verantwortung
Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, stellen uns dem Wandel und leisten unseren Beitrag, um für unsere Mitarbeiter und die nächsten Generationen vorzusorgen. Wir bringen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte in Einklang bei Auto- und Werkstattdiensten.

Weiterbildung
Stillstand ist Rückschritt. Wir verfolgen unsere Aufgaben mit Leidenschaft. Deshalb setzen wir auf stetige Weiterbildung und Verbesserungen – insbesondere bei Werkstatt und Servicethemen. Wir fordern Einsatz und fördern jeden Einzelnen. So sichern wir unseren hohen Qualitätsstandard.

Wir handeln konsequent
Wir sorgen für Kontinuität und Verlässlichkeit. Wir handeln konsequent und eigenverantwortlich im Sinne der Gemeinschaft. Wir halten uns an unsere Versprechen.

Lösungsorientiert
Wir suchen ständig nach neuen Lösungen rund um das Auto und die Werkstatt und treiben die Dinge voran. Wir handeln schnell und entschlossen, insbesondere in Werkstatt und Service. Zu den Besten zu gehören ist unser Ziel.

Partnerschaft
Wir leben einen ehrlichen und offenen Umgang miteinander. Gegenseitig achten wir uns und hören zu.

Back to top